Entdeckungsreisen
Hellikon – Ein Fricktaler Bauerndorf
Einleitung:
Ausgedehntes Wandergebiet zwischen Rhein und Baselbiet.
423 m über Meer
Gemeindebann: 704 Hektaren davon 220 Hektaren Wald
Erste urkundliche Erwähnung: 1209
Verkehrsverbindungen: Postautolinie Rheinfelden-Möhlin-Zeiningen-Zuzgen-Hellikon-Wegenstetten, Linie 88,
A3-Anschluss in Rheinfelden und Eiken (15 Minuten)
Ortsverbindungsstrassen nach Obermumpf, Hemmiken und Buus (Baselland)
Fast zuoberst im Wegenstettertal, am Möhlinbach gelegen, trifft man auf das Fricktaler Bauerndorf Hellikon. Geschichtlich betrachtet ist Hellikon eine zweipolige Siedlung. Auf der östlichen Talseite, wo die Häuser meist ohne Vorgarten direkt an die Strasse stossen, zeigt sich das Bild eines typischen Strassendorfes. Auf der anderen, der westlichen Seite, gegen das Baselbiet hin duckt sich das Oberdorf in den Auslauf eines kleinen Quertälchens. Steile bewaldete Abhänge umrahmen das Dorf wie einen Stern.
Oberhalb des Waldes befinden sich auf beiden Seiten die Plateaus des Tafeljuras. Viele markierte Wanderwege führen vom Rhein durch den Gemeindebann bis in den Kanton Baselland.
Historisches
Die Anfänge der Gemeinde Hellikon reichen in die alemannische Zeit zurück. In den Urkunden taucht Hellikon erst im 13. Jahrhundert auf. Im Jahre 1375 wurde das Dorf der Burggrafschaft Rheinfelden zugewiesen und bildete in österreichischer Zeit als Gemeinde der Landschaft Möhlinbach, auch ein Glied der Herrschaft Rheinfelden.
1875 ereignete sich in Hellikon ein schreckliches Unglück. An der Weihnachtsfeier stürzte das Treppenhaus des 1865 erbauten Schulhauses ein. Dreiundsiebzig, meist junge Menschen verloren bei diesem Unglück ihr Leben. Zwei Gedenktafeln bei Schulhauseingang erinnern an jene unglückseligen Weihnachten.
Gastronomie
Restaurant Rössli an der Hauptstrasse, Sälchen für ca. 30 Personen.
